Axel Hummert Architekten

LICHTPLANUNG OPR DORTMUND

 
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LICHTPLANUNG FÜR DAS BÜROGEBÄUDE
OPR OFFICE PARK RHEINLANDDAMM, DORTMUND


Für den Neubau eines Bürogebäudes am Rheinlanddamm in Dortmund sollte ein Konzept für die Beleuchtung der Außenbereiche und der Fassaden erstellt werden.

Das neue Gebäude Office Park Rheinlanddamm eignet sich durch seine klare Gliederung und das Wechselspiel von Massivität und Transparenz hervorragend für ein harmonisches Zusammenwirken von Architektur und Licht. Ziel der Lichtplanung ist es, diese architektonische Struktur zu unterstreichen und zu verstärken, ohne sich dabei aufdringlicher Mittel zu bedienen. So entsteht eine schnörkellose und geradlinige Lichtplanung mit zurückhaltenden, aber sehr effektvollen Akzenten. Die Beleuchtung folgt den Gebäudegeometrien.
Das Ergebnis: Licht und Architektur bilden eine bis ins Detail harmonische Einheit.

Das zugrundeliegende Konzept gliedert sich in drei Bereiche:

1.
Das Gebäude leuchtet von innen heraus, ohne dass die Fassaden als Reflektionsfläche dienen.
Die leicht zurückliegenden, transparenten Gebäudeteile wie Glaseingangshallen und Brückengebäude werden im Bereich der Fensterbrüstungen zum Leuchten gebracht.
Es entstehen farblich fein nuancierte horizontale Lichtbänder, die für den Betrachter durch die hervortretenden massiven Gebäudeteile unterteilt und gegliedert werden. Die Fassaden der massiven Körper sollen unbedingt unbeleuchtet bleiben, um den Lichtbändern den nötigen Raum zu bieten und deren Wirkung zu unterstützen.

2.
Die Gesamtanlage wird von einer leuchtenden Klammer zusammengefasst.
Das Flugdach aus Lamellen, das die Gebäudeteile unter sich übergreift, wird illuminiert. Die Reflektion des Lichts an den über dem Gebäude schwebenden Lamellen bewirkt eine gute Fernwirkung und macht das Gebäude durch ihren hohen Wiedererkennungswert zu einem Orientierungspunkt in der Stadt Dortmund, bzw. am Rheinlanddamm.

3.
Die Wegebeleuchtung folgt der Geradlinigkeit des Gebäudes.
Die Wegebeleuchtung zeichnet in klaren Linien die Verkehrszonen nach. Dabei soll dem Besucher eine optimale Orientierung ermöglicht werden. Durch gleiche Lichtpunkthöhen von Mastleuchten und Downlights werden Hierarchien der einzelnen Verkehrsadern vermieden.


PROJEKTBETEILIGTE


Auftraggeber
Rheinbau Entwicklung GmbH
Holzwickede

Entwurf
Dirk Altenfeld, Bochum
mit Axel Hummert in
Partnerschaft Heiderich Hummert Klein Architekten

Mitarbeiterin
Nicole Dresemann